Bei eingefrorenem Fleisch, eingefrorenen Fleischzubereitungen und eingefrorenen unverarbeiteten Fischereierzeugnissen muss das Einfrierdatum mit den Worten "eingefroren am …" angegeben werden.

Pflanzliche Öle und Fette müssen im Zutatenverzeichnis mit ihrer pflanzlichen Herkunft benannt werden, z. B. „Sojaöl“ oder „Rapsöl“.

Fleisch- und Fischereierzeugnisse, die den Anschein erwecken könnten, dass es sich um ein gewachsenes Stück Fleisch oder Fisch handelt, die jedoch tatsächlich aus verschiedenen Stücken zusammengesetzt wurden, müssen den Hinweis „aus Fleischstücken/Fischstücken zusammengefügt“ tragen.

Seit dem Jahr 2000 muss bei unverarbeitetem Rindfleisch die Herkunft angegeben werden.

Wenn Zutaten, von denen die Verbraucher erwarten, dass diese normalerweise verwendet werden, durch eine andere Zutat ersetzt werden (“Lebensmittelimitate“) muss der ersatzweise verwendete Bestandteil in unmittelbarer Nähe des Produktnamens angegeben werden.

Alle Zutaten, die in Form technisch hergestellter Nanomaterialien im Lebensmittel vorhanden sind, müssen im Zutatenverzeichnis entsprechend mit dem Wort „Nano“ in Klammern gekennzeichnet werden.

Ab April 2015 ist die Angabe der Herkunft verpflichtend für frisches, gekühltes und gefrorenes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch.

Alle verpflichtenden Kennzeichnungselemente müssen auf den Verpackungen deutlich, gut lesbar und – seit dem 13. Dezember 2014 – mit einer Mindestschriftgröße von 1,2 mm bezogen auf die Höhe des kleinen „x“ erfolgen.