Lebensmittelwirtschaft steht in konstruktivem Dialog mit Verbraucherorganisationen
Berlin, 07.09.2010
Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) steht als Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft bereits seit vielen Jahren in einem kontinuierlichen, sachlich-konstruktiven Dialog mit Verbraucherzentralen (vzbv), Kirchen und Gewerkschaften. Das bekräftigte BLL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Matthias Horst. Er reagierte damit auf die vom Chef der Foodwatch-Organisation, Thilo Bode, in einem Interview erhobene Kritik, die Ernährungswirtschaft sei zum Gespräch nicht bereit und scheue die Konfrontation: "Das Gegenteil ist der Fall! Der BLL und die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft führen regelmäßig offene und ehrliche Gespräche sowohl mit Verbraucherorganisationen als auch mit Kirchen, Gewerkschaften, Öko-Verbänden oder Zusammenschlüssen von Land- und Hausfrau-en." Dieser Dialog sei für das gegenseitige Verständnis und den gegenseitigen Respekt uner-lässlich. "Das weiß auch Thilo Bode, der erst vor einiger Zeit mit Vertretern des BLL und der Lebensmittelwirtschaft bei einem namhaften Unternehmen vor Ort war", erinnerte Horst.
Außerdem verwies Horst auf die rege Beteiligung des Bundes für Lebensmittelrecht und Le-bensmittelkunde e. V. sowie von Unternehmen an zahlreichen Foren, öffentlichen Veranstal-tungen und auf die Auftritte von Experten des Verbandes in den Medien. Diese aktive Kom-munikation entspreche auch der Satzung des BLL, wonach dieser die Aufgabe hat, an der Ent-wicklung des Lebensmittelrechts und der Lebensmittelkunde mitzuwirken und auf diesen Ge-bieten fördernd und informativ tätig zu sein. "Das Verbandshandeln ist also streng wissen-schaftlich und faktenbasiert ausgerichtet", erläuterte der BLL-Hauptgeschäftsführer weiter: "Aus diesem Grund stehen der BLL und die Unternehmen jeder fachlichen Auseinandersetzung aufgeschlossen gegenüber, lehnen aber jede Form von Polemik ab. Wer jedoch pauschale Ver-unglimpfungen als Mittel der eigenen Öffentlichkeitsarbeit verwendet, verschließt sich selbst die Tür zu einem ernsthaften Gespräch."
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)
Der BLL ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören ca. 500 Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette – Industrie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und angrenzende Gebiete – sowie zahlreiche Einzelmitglieder an.
Für weitere Informationen:
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)
Dr. Marcus Girnau
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 206143-129, Fax: +49 30 206143-229
E-Mail: mgirnau@bll.de, Internet: www.bll.de
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